CareSlam!

CareSlam!

Fünfter CareSlam von Pflegekräften in Berlin

Wir müssen reden!

Wir können nicht von Politikern erwarten, dass sie irgendetwas in der Pflege ändern, wenn wir selbst nicht einfach mal aufstehen, den Mund aufmachen. Es ist ganz in Ordnung, dass man sagt, Pflege muss aufstehen, Pflege muss laut sein. Aber nicht nur laut sein, sondern einfach mal sagen: „Nein! Das mache ich nicht!
— Claudia Hanke

Wir müssen reden. Miteinander und zu allen anderen, denn wir haben etwas zu sagen! Diesmal wird auch nicht mehr nur über uns geredet, denn jetzt ergreifen wir Betroffene selbst das Wort. Es wird Zeit!

Von Azubis bis zu den Präsidenten von Landespflegekammer und Pflegerat. Die examinierte Krankenschwester ebenso wie der Pflegehelfer. Die Sexualassistentin und die Puppenspielerin. Ob jung oder alt, männlich oder weiblich. So verschieden wie die Menschen in der Pflegelandschaft, sind auch wir CareSlammer.

So stehen wir hier nun auf der Bühne - wir können nicht mehr anders.

Wir müssen reden: Über unseren Alltag. Über unsere Sorgen, unsere Verzweiflung und unsere Wut. Aber auch über unsere Freude, die Erfolge und unsere Leidenschaft. Darüber, was wir können und leisten und darüber, was wir gerne tun würden – wenn man uns nur ließe. Über die Pflege.

Deswegen gibt es den CareSlam. Damit wir eine Bühne haben, um zu reden und zuzuhören. Uns auszutauschen und uns mitzuteilen. Geschützt, aber auch offen für jeden.

Wir werden gehört, wenn wir es wollen!

Reden auch Sie!

Sechster CareSlam für bessere Pflege in Berlin

Melden Sie sich bei uns!

Wir suchen stets Menschen aus der Pflege oder dem Umfeld pflegender Berufe, die gerne bei uns auf der Bühne stehen möchten. Erzählen Sie uns und allen anderen von Ihren Erlebnissen, Ihrem Beruf und Ihrer Berufung.

Auch auf einer Bühne unerfahrenen Menschen bieten wir eine menschliche Umgebung und die Unterstützung, die Hemmungen abbaut und den nötigen Mut aufkommen lässt:

Am 08.10.2015 fand der erste CareSlam statt und ich war als Zuschauerin mit Begeisterung dabei – hatte ich doch versucht, einen “Sorgeschlachttext” zu schreiben.
Wer, wenn nicht wir Pflegenden selbst, soll von unserer absolut individuellen, kreativen und immer wieder innovativen Berufstätigkeit berichten, welche mittlerweile am Abgrund jeglicher Sorgearbeit gelandet ist (von individuell, innovativ und kreativ möchte ich gar nicht mehr sprechen).
Mit viel Mut meldete ich mich bei Yvonne Falckner, der Initiatorin, zum zweiten CareSlam an. Für einen Bühnenauftritt. Nein, ich wollte nicht mehr schweigen und jammern, für mich war klar, es ist an der Zeit aktiv zu werden.
Wir trafen uns Stunden vor dem Auftritt, Yvonne bereitete uns mit viel Geduld und tollen Ratschlägen, auf unsere Bühnenpräsenz vor.
Wohl war mir nicht, aber ich habe es geschafft und bin sogar zur Wiederholungstäterin geworden.
Yvonne Falckner hat mit mit viel Idealismus, Mut, ehrenamtlichen Einsatz ihrer Idee zum Leben verholfen und somit ein Sprachrohr für uns geschaffen. Danke!
Ja, ich bin immer noch eher der introvertierte Mensch und bin weit über mich hinausgewachsen, aber es lohnt sich unbedingt, für diesen unseren Beruf zu kämpfen.
Nur wir gemeinsam können etwas bewegen, auch wenn der Weg mühsam ist und manchmal nicht gleich zum erwünschten Ziel führt.
Mein Mut ist geblieben, ich bin weiter aktiv.
— Kerstin Vietze, zweifache CareSlammerin

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Name *
Name

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.