Was gibt's Neues?

„Pflege lebt, fühlt sich an, berührt, kommuniziert.“

Anja Herzog.

Ausstellungstipp!

Die Ausstellung von der Fotografin Nancy Borowick „A LIFE IN DEATH“, die ihre Eltern über mehrere Jahre während ihrer Krebserkrankungen begleitete, ist ein tiefes Geschenk an das Leben. Mit sensiblen Blick porträtiert Nancy Borowick die Zwischentöne von Familie, Leid und den Krebserkrankungen, die letztendlich in der palliativen Phase münden, bevor die Eltern im Abstand von 364 Tage sterben.

Nicht die Krankheiten stehen im Vordergrund, sondern die Beziehung der Eltern. Man hat das Gefühl, dass die Tochter durch die Linse die sich verändernde Familie festhält, um mit Goethe sagen zu können: „Verweile doch, Du bist so schön“ und doch ist die Auseinandersetzung immer mutig, und darum wissend, dass es dieses Festhalten nicht geben wird. Besonders intensiv mutet die Beziehung der Eltern an, die durch dick und dünn gehen und ihre gegenseitige Verzweiflung, Liebe und Schmerz miteinander teilen. Sie scheinen in der Zeit der Erkrankung noch einmal die gesamte Facette der Liebe und Ehe durch ein Kaleidoskop angeschaut zu haben, um gemeinsam zum letzten Tanz aufzufordern, der den Namen „Bis dass der Tod Euch scheidet“ trägt.
Die Ausstellung ist besonders interessant für Auszubildende und Studierende der Pflege, Mitarbeiter der Palliative Care und Trauerbegleiter, da sie ein sensibles Licht auf Beziehung und Biografie legt.

Trotzdem sind in vielen Bildern medizinische Interventionen zu erkennen, die trotz der Heftigkeit ästhetisch wirken. Eine ganz besondere Stärke ist die sich in den Bildern befindliche Trauerarbeit und die Veränderung, die die Angehörigen im Umgang mit den Eltern durchlaufen, so lautet eine Beschriftung unter einem Bild:
„Mit jedem Tag, der verging wurde Mom immer mehr zum Kind und wir, ihre Kinder, zu ihren Pflegenden. Es gab viele Momente der Unsicherheit, nachdem sie nicht mehr mit uns kommunizieren konnte. Zu Hause zu sterben bedeutete, dass weder Maschinen noch Tabellen die Wirklichkeit dieser Augenblicke maskierten.“

Die 2016 mit dem World Press Photo Award ausgezeichnete Fotoserie ist noch bis zum 31. Mai 2017
von Di- So 13- 19 Uhr im f³ – freiraum für fotografie in der Waldemarstr. 17, 10179 Berlin anzusehen.
Der Eintritt kostet 5€/ ermäßigt 3€

Dieser Pflegetag war anders…

Der Deutsche Pflegetag 2017 war anders. Er war politischer, hofierender und männlicher.

Schon an der Tür spürte man eine andere Atmosphäre. Die Pflege hat sich anders positioniert. Die Veranstaltungsräume in der schon bekannten STATION zeigte sich in neuer Aufteilung. Im Zentrum stand die Hauptbühne. Über diese Bühne sollten während der gesamten Veranstaltung mehr Männer über den immer noch überwiegend weiblichen Beruf das Wort ergreifen. Einige versuchten auch die Pflege von dort aus, aufgrund antiquierter Pflegebilder, zu kränken.

Doch erst einmal der Reihe nach.

Die Auftaktveranstaltung wurde von Sandra Postel, Vizepräsidentin Pflegekammer Rheinland-Pfalz moderiert. Voller Sicherheit und mit freundlicher Bestimmtheit führte sie durch das Programm.

Es folgte das Grußwort des Geschäftsführers des Veranstalters Schlütersche Verlagsgesellschaft, Lutz Bandte. Als zweiter Redner erschien der ungeduldige Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates. Sichtlich fiel es ihm schwer, dass er nur Grüßen durfte, denn nur zu gerne hätte er schon zur Grundsatzrede angesetzt. Seine Position darzulegen, konnte er sich jedoch nicht verkneifen, als er anführte, dass er 2013 für die Etablierung des Deutschen Pflegetages belächelt wurde, dass es jedoch seinen Mitstreitern und ihm wichtig war, eine Plattform zu schaffen, die der Pflege eine andere Wertigkeit gibt. Man könnte auch sagen: der Pflegetag 2017 lächelt zurück.

Ein wirkliches starkes Zitat während Grußwortes von Andreas Westerfellhaus war: “Wir sind nicht die Leibeigenen der Arbeitgeber“.

Als letzter Redner erschien Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe, der immer wieder in den Wahlkampfmodus abtauchte und dem Publikum mitteilte, dass bereits viel geschehen sei. Herr Gröhe führte besonders gerne die zusätzlichen Betreuungskräfte an. Sicherlich ist es gut, dass es zusätzliche Betreuungskräfte gibt, aber wenn man die Qualifizierungsdauer dieser und die sensiblen Einsatzbereiche von Betreuungskräften bedenkt, sollte man auch hier das Abwatschen der Pflege deutlich heraushören. Zu Gute halten muss man dem Gesundheitsminister, dass er weiterhin an die Generalistik glaubt und sich gerne von dem ungeduldigen Andreas Westerfellhaus antreiben lässt.

Wir ziehen weiter durch die Messehalle. Die Stände waren diesmal stärker mit dem Thema Pflege verbunden. Der Stand des Deutschen Pflegerates und der Pflegekammer Rheinland-Pfalz zeigte sich mit Sitzgelegenheiten, die durchgängig besetzt waren. Ein reger Austausch fand dort statt. Ansonsten präsentierten sich diesmal auch kleinere Vereine und Selbsthilfegruppen.

Ein besonders interessanter Stand war der von „Pflege in Bewegung e.V.“. Dies ist ein Verein, der aus der Bewegung „Pflege am Boden“ hervorgegangen ist. Roger Konrad, Altenpfleger, ist der Vorsitzende. Stellvertreter ist der Krankenpfleger Marcus Jogerst-Ratzka, der mittlerweile der Öffentlichkeit recht bekannt ist. Jogerst-Ratzka ist Hauptprotagonist des Buches „Jeder pflegt allein“, recherchiert und geschrieben vom Mitgründer des Correctiv-Verlags und Grimmepreisträger Daniel Drepper.

„Pflege in Bewegung“ wurde gut angenommen, insbesondere von den Menschen, die Probleme mit dem Titel „Pflege am Boden“ hatten.

Momentan läuft die Kampagne „Bundesweite Gefährdungsanzeige“ von „Pflege in Bewegung“ in Zusammenschluss mit der „Wir – Vereinigung pflegender Angehörige Deutschland (WVPAD) e.V.“ und mit Unterstützung durch u.a. der Pflegekammer Rheinland-Pfalz.

Diese Trias ist insofern interessant, als dass sie eine Brücke zwischen beruflich Pflegenden, pflegenden Angehörigen und der Vertretung durch die Kammer bildet, die für die Sicherstellung einer sachgerechten, professionellen und wissenschaftlichen Pflege steht. Gerade durch die zusätzliche Ambulantisierung haben die Seiten der pflegenden Angehörigen und der beruflich Pflegenden Austauschbedarf, da sich neue Problematiken und Ressourcen zeigen werden. Da ist dieses Beisammenstehen eine gelungene Sache. Wir sind keine Feinde, sondern wir sind immer die andere Seite der jeweiligen Medaille, sofern es sich um pflegende Angehörige mit Pflegebezug handelt.

Die „Bundesweite Gefährdungsanzeige“ hat als Symbol einen roten Alarmknopf, der den Personalmangel in der Pflege zeigt! Dieser Alarmknopf wurde am Stand von „Pflege in Bewegung“ als Aufsteller vorgestellt und es wurden Fotos, von Menschen, die den Knopf drückten, gemacht. Eine schöne Fotosammlung ist dabei entstanden. Wer nicht den Knopf drücken konnte, kann die Online-Petition unterschreiben oder Unterschriften sammeln. Flyer können beim Verein bestellt werden.

Am 12.05.2017, zum Tag der Pflegenden, wird die Kampagne zum Abschluss in Berlin einen Aktionstag mit Großaktion am Brandenburger Tor und einem abendlichen Besuch auf der Bühne beim CareSlam durchführen.

Am Stand von Pflege in Bewegung e.V. wird der Alarmknopf gedrückt

Yvonne Falckner drückt den Alarmknopf. Bild: Pflege in Bewegung e.V.
Marcus Jogerst-Ratzka drückt den Alarmknopf. Bild: Pflege in Bewegung e.V.
Roger Konrad und Nancy Ruder drücken den Alarmknopf. Bild: Pflege in Bewegung e.V.
Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates drückt den Alarmknopf. Bild: Pflege in Bewegung e.V.
Lea Friedrich, Louisa Friedrich, Ugi Johannes und Valentin Herfurth drücken den Alarmknopf. Bild: Pflege in Bewegung e.V.
Anja Kistler drückt den Alarmknopf. Bild: Pflege in Bewegung e.V.

Den zweiten Tag muss ich Vormittags leider aus der Konserve erzählen, da ich im Dienst war. Es soll wohl gerüddelt haben, als bei der Cockpit-Pflege, die Pflege ohne eine Pflegefachkraft abzuheben versuchte und wohl einige verbale und politische Bruchlandungen in Kauf nehmen musste. Die Pilotengruppe setze sich aus den pflegepolitischen Sprechern der Parteien: Mechthild Rawert, MdB (SPD)Erwin Rüddel, MdB (CDU), Elisabeth Scharfenberg, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Pia Zimmermann, MdB (Die Linke) zusammen. Hans Meiser übernahm als Co-Pilot die Moderation. Da ich inhaltlich nicht genau wiedergeben kann, was gesagt wurde, möchte ich hier einige Zitate von Teilnehmern in der Nachbetrachtung wiedergeben:

„Es ist beschämend… Erwin Rüddel (CDU) lächelt alle Generalistikargumente weg. Elisabeth Scharfenberg (Grüne) lässt sich von Ängsten apokalyptischen Ausmaßes leiten. Die einzig Vernünftige ist Mechthild Rawert (SPD). Sie reißt sich vor Verzweiflung gleich die Haare aus. Der Saal ist sich hingegen einig: wir brauchen Generalistik – jetzt!“
BLGS Land Berlin

„Bei einer Podiumsdiskussion haben die Abgeordneten Rüddel und Scharfenberg durch ihre tendenziösen Positionen zu verschiedenen Fragestellungen der Pflege den Teilnehmern deutlich gemacht, dass Pflegekammern benötigt werden die dieser Form von Nichtwürdigung (ich will nicht Ignoranz sagen) Einhalt gebieten!!!“
Dr. Markus Mai, Präsident Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

„Ich war auch heute auf dem Deutschen Pflegetag. Was ich da im Cockpit Pflege von 11:30 – 12:30 erleben durfte war einfach nur GRAUSAM. Diskutiert haben (eher weniger diskutiert) pflegepolitische Sprecher der Bundestagsmitglieder Scharfenberg (Bündnis 90/die Grünen), Zimmermann (Die Linke), Rüddel (CDU) und Rawert (SPD) – moderiert von Hans Meiser. Eine Bitte an die Veranstalter, ich möchte keinen Populisten als Moderator, sondern einen Journalisten, der seine Aufgabe wahrnimmt und die Pflegetätigkeit nicht auf die „Intimpflege“ reduziert. Seine Worte möchte ich hier nicht wiederholen. Laut den Statements der Sprecher der CDU und der Grünen besteht ja kein Pflegenotstand, dank wunderbarer fehlerloser Pflege durch altruistisch dienenden Pflegekräften. Danke an die Sprecherinnen der SPD und der Linken, dass dem so nicht ist. Eine Fachkraft im Nachtdienst für 150 Bewohner ist ohne jegliche Pflegequalität. Auch hier meinen Dank an die Pflegekraft , die im Plenum geäußert hat, dass sie Patienten nicht mobilisieren kann, weil sie keine Zeit hat und dies auch so dokumentiert.
Liebe Kolleg_innen nehmt den Aufruf von Frau Rawert wahr, wir müssen uns organisieren, in Berufsverbänden, Pflegekammern und Gewerkschaften oder auch in Parteien.
Jammert nicht über Mitgliedsbeiträge, die sind wirklich lachhaft niedrig.
Ich ärgere mich darüber, dass Politiker anscheinend wissen, was Pflege ist und diese dümpeln noch mit ihrem Wissen im letzten Jahrtausend.

Wir sind eine Profession!
Wir haben Kompetenz und Wissen!“
Christian Tschann, Pflegepädagoge

Sagen wir es einmal so, die gesamte Stimmung war danach durchzogen von den Äußerungen des Herrn Rüddel und Frau Scharfenberg.

Der Rüddel-Moment sollte uns später noch einmal mit aller Wucht begegnen.

Am Abend wurde kräftig gefeiert. Auffallend war dabei, dass wir mit Herrn Eckardt von Hirschhausen einen neuen Chefarzt bekommen haben, der auch sogleich seine Assistenzärzte in Form der Band „Echte Ärzte“ mitgebracht hat. Des Weiteren wurde dafür gesorgt, dass Prominente die Pflege bekochten und bedienten. Das ABEDL (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens) Essen und Trinken können und für Beschäftigung sorgen können, wurde damit gut abgedeckt, die Stimmung war super, aber bitte, lieber Dr. von Hirschhausen vergessen Sie nicht, dass wir noch einige andere dringende Probleme haben und dabei auf Ihre Unterstützung zählen. Sensibiliseren Sie doch bitte die Ärzteschaft, dass wir wieder ein Team werden und auf Augenhöhe sagen können, wir gehören zusammen. Die Ärzte sollen ebenfalls mutig und vor allem mutige Pflegefachkräfte einfordern. Professor Dr. Isfort, der am Vorabend den Pflegepreis verliehen bekommen hat, hat in seinen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen, dass es eine niedrigere Mortalitätsrate durch mehr Pflegepersonal und vor allem gut ausgebildetes Personal gibt. Weitere Pflegekammern haben wir dazu auch ganz dringend nötig.

Dann machen wir nämlich endlich wieder Pflege und Medizin zusammen und das wuppt und macht Spaß. Sollten Sie uns weiterhin mit den Humorinterventionen beglücken wollen, zeigen sie uns, dass in jedem Clown ein nachdenklicher Denker steckt, sonst führt Humor zum Galgenhumor und wir wollen nicht mehr Lachen, obwohl wir sehen, dass sich Menschen durch Unterversorgung quälen müssen.

Am letzten Tag standen in der Abschlussveranstaltung die drei Spitzen der Landespflegkammern Patricia Drube, Vorsitzende des Errichtungsausschusses der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein, Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland Pfalz und Iris Meyenburg-Altwarg, Vorsitzende Gründungskonferenz der Landespflegekammer Niedersachsen auf der Bühne. In der Podiumsdiskussion „Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe“ moderiert durch Yvonne Falckner, näherten wir uns erst einmal den drei Teutonen der deutschen Pflege, indem wir sie etwas kennenlernten.

Sie beantworten Fragen, nach Lieblingsfarben und Lieblingsobst, welches Sinnesorgan besonders ausgeprägt wäre. Hier zeigte sich, dass wir durch die Diversität keine Angst haben müssen, dass die Kammern organische Institutionen sind. Die Kammer hatte bereits auf der Bühne drei Sinne zusammen, nämlich Sehen, Fühlen und Geschmack. Nach dieser Kennlernrunde näherten wir uns den Räumen der Kammer. Hierbei wurde deutlich, dass die Kammern Mitmachorte sind, wo sich alle Pflegende und insbesondere junge Pflegende einbringen können, damit der intergenerative Prozess beim Vorantreiben der Profession lebendig und im Austausch stattfinden kann. Frau Drube sieht in der Kammer einen Ort, wo man wieder Achtung und Kollegialität füreinander lernen kann. Eine vereinte, durch Achtung geprägte Berufsgruppe mit einer starken Repräsentanzkraft macht stolz und daraus lässt sich Kraft generieren.

Herr Dr. Mai teilte mit, dass es eine Kammerkonferenz und Veranstaltungen geben wird, wo man die Kammern besser kennnenlernen und an Workshops und Vorträgen teilnehmen kann. Frau Meyenburg-Altwarg forderte noch einmal explizit die Generalistik, sowie die Gegner dazu auf, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann, aber sich auf der inhaltlichen Ebene miteinander treffen muss. Des Weiteren sagte sie auch, dass es gut sei, nicht nur Freunde zu haben, um reflexionsfähig zu bleiben. Die Runde befand sich gerade im Austausch, wie man leichter Altenpflegekräfte für die Kammer begeistern könnte oder besser noch um in einen regen Austausch mit der Altenpflege zu kommen, also Infoveranstaltungen in Einrichtungen durchzuführen und nicht abgewiesen zu werden und nicht sein „Herzbändel zu verkaufen “ (Meyenburg-Altwarg), sondern in einem konstruktiven Prozess Berührungspunkte aufzubauen.

Der Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz redet sich gerade in Fahrt und verwies noch einmal auf die Haltung von Herrn Rüddel, als der große Rüddelmoment kam. FEUERALARM! Die ganze STATION wurde evakuiert und wir mussten rund 30 Minuten warten. Wieder im Saal, wurde nach den Erfahrungen mit den Gewerkschaften, insbesondere Ver.di, gefragt. Vor allem Dr. Markus Mai krisitierte die Gewerkschaft Ver.di für deren Blockadehaltung gemeinsam mit Arbeitgeberverbänden.

„Eine starke Interessenvertretung für Pflegende kann nur ein Dreiklang von Kammern, Gewerkschaft und Berufsverbänden garantieren.“
Dr. Markus Mai

Alle drei sprachen sich für weitere Kammern und eine Bundespflegekammer aus. Hierzu benötigen Sie aber auch Unterstützung von Pflegenden, die sich ebenfalls stärker mit berufspolitischen Inhalten und der Haltung zum Beruf auseinanderzusetzen sollen.

Danach folgte eine Fragerunde aus dem Publikum und hier wurde eine Stimme laut, die sich Hilfe wünscht, um die Blockadestimmung für die Kammer in Berlin aufzuheben.

Zum Schluss sollten sich die Kammerprofis ein Symbol für ihre weiteren Wünsche für die Kammer aussuchen. Frau Drube wählte eine Hupe und symbolisierte damit, dass sich wünscht, dass die Pflege lauter wird beim Einfordern der Rechte. Herr Mai nahm eine Zange und sagte, das er manchmal, gerne in den Hintern kneifen würde, damit wir wacher, überzeugter und präsenter und präsenter werden. Frau Meyenburg-Altwarg wählte einen Traumfänger und sagte, „I have a dream“ und fügte hinzu, dass sie manchmal auch in der Stille weitergehen und leise an Gegnern vorbeiziehen möchte, um letztendlich in einer starken und mündigen Kammerbewegung anzukommen.

Trotz aller Hindernisse zeigte sich die Abschlussveranstaltung letztendlich gelungen.

P.S.: Um jetzt zu zeigen, dass wir beweglich sind und um den Feueralarm positiv zu deuten, sollten wir jetzt aufstehen und Hand in Hand am 12.05.2017 den Tag der Pflegenden gemeinsam am Brandenburger Tor begehen. Nicht umsonst ist das Symbol der bundesweiten Gefährdungsanzeige ein Feuermelder… Wir machen Alarm und nicht Herr Rüddel.

Podiumsdiskussion ``Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe``

Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
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Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion "Kammer öffnet Türen – Neuer Raum für Pflegeberufe" auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin

Sechster CareSlam erfolgreich absolviert!Screenshot:Pressenza v. 12.02.2017:Was "Sorgen" eigentlich bedeutet: sechster CareSlam erfolgreich über die Bühne gebracht.

 

Unser sechster CareSlam liegt jetzt einige Tage hinter uns und wir sind immer noch begeistert. Sowohl von den Teilnehmern, als auch von unserem Publikum. Noch nie waren so viele gekommen, um mit uns zuzuhören, zu lachen, ge- und berührt zu werden und über die Pflege und ihre Möglichkeiten nachzudenken.

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden, egal in welcher Rolle! Ihr ward großartig!

Einen Bericht auf Pressenza finden Sie hier: „Was „Sorgen“ eigentlich bedeutet: sechster CareSlam erfolgreich über die Bühne gebracht“.

Eine Bildstrecke können Sie hier ansehen: Sechster Careslam für bessere Pflege in Berlin.

Einen Überblick gibt es zudem auch auf unserer Website (Videos folgen nach und nach!): Sechster CareSlam.

Nächster CareSlam am 11. Februar 2017!

Der CareSlam geht in die nächste Runde. Zum sechsten Mal werden sich Pflegende auf der Bühne in Berlin treffen, um über ihren Alltag zu slammen. Wieder wird es Nachdenkliches geben und Amüsantes. Kritisches ebenso wie Unterhaltendes. Seid dabei!

Unsere Teilnehmer

Nur mal kurz – ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag.
Florian Eichhorn.

Vom ersten und letzten Bild.
Kai Gebel.

Make Pflege not war.
Annett Metzenthin.

„Suchen tut mich keiner…“ Straßenkinder in Deutschland.
Jörg Richert, KARUNA.

Drinnen ist draußen.
Stefan Schulz.

Kind, Mutter, Mensch.
Elisabeth Schwarz.

Die Reise ins Unbekannte.
STUBI cops: Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt.

Durch den Abend führt Yvonne Falckner.

Datum: 11. Februar 2017
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain
Eintritt: 10€, ermäßigt 8€

Halten Sie sich auch über Twitter (@SlamCare) oder unserem Facebook Event auf dem Laufenden.

Esma Özedemir im Interview mit dem IGP Magazin über das Slammen

Esma Özdemir, welche so wundervoll auf dem vierten CareSlam ihre „Hommage an die Pflege“ vortrug, wurde vom IGP Magazin zum Slammen und ihrem Berufsverständnis befragt. Ein wirklich lesenswertes Inteview!

Klicken Sie hier: Ihre Gesundheitsprofis Magazin: Eine Hommage an die Pflege.

 

Screenshot IGP Magazin "Eine Hommage an die Pflege".

Screenshot IGP Magazin „Eine Hommage an die Pflege“.

FrauTV (WDR) berichtet über den CareSlam

Ein Kamerateam von FrauTV des WDR hat uns während des fünften CareSlams am 8. Oktober 2016 begleitet und Interviews mit einigen Teilnehmern geführt. Daraus ist ein toller Bericht geworden, der hier noch bis zum 10. November 2017 angeschaut werden kann: FrauTV: CareSlam – Der große Pflegenotstand.

 

Screenshot von der Website von FrauTV (wdr): CareSlam - Der große Pflegenotstand.

Screenshot von der Website von FrauTV (wdr): CareSlam – Der große Pflegenotstand.

Berlin braucht uns! Keine Stimme den Blauen und Braunen!

Der CareSlam unterstützt die Initiative der Berliner AIDS-Hilfe e.V. gegen rechte Parteien.

Die Initiative findet sich auch auf Facebook: Berlinbrauchtuns.

 

Flyer der Berliner Aids-Hilfe gegen rechte Parteien

Bild: Flyer der Berliner Aids-Hilfe gegen rechte Parteien.